- Den Schlafrhythmus schon einige Tage vor dem Abflug anzupassen, hilft wirklich.
- Flüssigkeitszufuhr während des Flugs ist wichtiger, als man denkt.
- Sich schon am ersten Tag an die Ortszeit anzupassen, beschleunigt die Umstellung.
- Kurzes Nickerchen ja, langer Mittagsschlaf nein, wenn man sich schneller anpassen will.
Jetlag kann die ersten zwei Tage einer Reise ruinieren, gerade die, auf die man sich am meisten gefreut hat. Ein paar Gewohnheiten verkürzen die Anpassungszeit spürbar.
Neue Zeitzone, neuer Tagesrhythmus
Vorbereitung vor dem Flug
Bei einer großen Zeitverschiebung lohnt es sich, die Schlafenszeit schon einige Tage vor dem Abflug schrittweise Richtung neue Zeitzone zu verschieben, auch nur um eine halbe Stunde pro Tag.
Während des Flugs
Flüssigkeitszufuhr ist wichtiger, als man denkt, die Luft in der Kabine ist sehr trocken. Es lohnt sich, Alkohol und Kaffee an Bord einzuschränken, beides verstärkt die Austrocknung.
Von uns getestet Reiseversicherung im Vergleich →Der erste Tag vor Ort
Statt direkt nach der Ankunft schlafen zu gehen, ist es besser, sich an die Ortszeit anzupassen, ans Tageslicht zu gehen, zur lokalen Zeit zu essen. Das ist ein Signal für den Körper, dass sich der Rhythmus geändert hat.
Kurze Nickerchen, keine langen
Bei großer Müdigkeit ist es besser, zwanzig Minuten zu dösen als mehrere Stunden mitten am Tag zu schlafen, ein langer Mittagsschlaf verzögert die Anpassung an die neue Zeitzone.
Keine dieser Methoden beseitigt Jetlag vollständig, aber zusammen verkürzen sie die Erholungszeit deutlich.
Seit ich diese Regeln anwende, ist der erste Reisetag kein verlorener Tag mehr, den ich verschlafe. — Pawel